Berichte aus 2014

Flensburg, Dezember 2014: Das Julius-Leber-Forum der Friedrich-Ebert-Stiftung lädt Sie herzlich ein zur Diskussion:

 
Strategien gegen Ebola und die Klischees von Afrika
Benötigen wir eine bessere Entwicklungszusammenarbeit?
 
am Donnerstag, 04.12.14 im Erweiterungsbau der Europa-Universität Flensburg auf dem Campus 1a, 24943 Flensburg
 
Auf der Podiumsdiskussion diskutieren:
 
Prof. Dr. Bea Lundt, Europa-Universität Flensburg, Partnerschaftsprojekte mit Afrika
 
Manuela Mattheß, Friedrich-Ebert-Stiftung, Büro Dakar, Senegal
 
Martin Weber, Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein
 
Moderation: Dr. Stefan Chrobot, Friedrich-Ebert-Stiftung
 
Weitere Informationen erhalten Sie in der offiziellen Einladung, hier zum download:
FES-Einladung-Flensburg-Ebola
 
Bilder der Veranstaltung:

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Auch der Offene Kanal Flensburg war vor Ort und berichtete in der Sendung „Flensburg aktuell“ am 19.12.2014 über die Veranstaltung. Die Sendung ist zu finden in youtube unter: https://www.youtube.com/watch?v=P-aBSGxR940
Die Berichterstattung beginnt etwa ab Min. 8.25.

 

Ebola-Situation im Dezember 2014

 
Prof Dr. Werner Peitsch (Chirurg) berichtet über seine und von seinen Erfahrungen als Arzt im Ebola-Gebiet in Westafrika:
 
http://www.derwesten.de/staedte/essen/kettwig-und-werden/werdener-chirurg-operiert-in-ghana-id10155655.html
 
Prof. Dr. Werner Peitsch: „Ebola diktiert das Leben in Westafrika“
Ebola diktiert das Leben in Westafrika (17.11.2014)

 

Berlin, Oktober 2014: Handschriften-Retter aus Timbuktu erhält den deutschen Afrika-Preis

 

Dr. Abdel Kader Haidara, Bibliothekar aus Timbuktu/ Mali, wurde am 06.10.2014 mit dem deutschen Afrika-Preis ausgezeichnet.

 

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Auf diesem Foto: Abdel Kader Haidara zusammen mit Außenminister Frank Walter Steinmeier


 

Seit vormoderner Zeit gilt Timbuktu, inmitten Malis gelegen, als Knotenpunkt der Transsahara-Handelsroute und Zentrum der Gelehrsamkeit. Mehr als 1.000.000 Handschriften, deren Entstehung bis in das 11. und 12. Jahrhundert zurückdatiert werden kann, zeugen von der kulturellen sowie intellektuellen Vergangenheit dieses Ortes im westafrikanischen Mali. Über Jahrhunderte hinweg wurden die Handschriften von Ahnen verwahrt und auf diese Weise erhalten. Die Manuskripte, welche mittlerweile zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurden, stellen globalhistorisch bedeutsame Zeugnisse dar; denn sie wiederlegen die oftmals eurozentristischen Vorurteile eines „geschichtslosen Afrika“ ohne jegliche Schriftkultur.

 

Haidara registrierte, sammelte und restaurierte hunderttausende dieser Handschriften und stellte auf diese Weise den Erhalt dieser historischen Quellen sicher, auch vor den Anschlägen radikaler Terroristen.
Für diesen Einsatz, der welt- und kulturhistorisch von großer Bedeutsamkeit ist, wurde Abdel Kader Haidara jetzt mit dem deutschen Afrika-Preis ausgezeichnet.
(Text und Layout Nina Paarmann

 

Einen Bericht zur Preisverleihung mit weiteren Informationen, auch zum Preisträger finden Sie unter:
 
 http://www.dw.de/handschriften-retter-aus-timbuktu-erh%C3%A4lt-den-deutschen-afrika-preis/a-17725049

 
Sowie im Pressespiegel der Deutschen Afrika-Stiftung unter:
http://deutsche-afrika-stiftung.de/136-0-KW-41-Die-Manuskripte-Timbuktus.html?a_id=136

 
Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung (08.04.2015): Rettung der Manuskripte aus Timbuktu. Das Generalinterview mit Dr. Abdel Kader Haidara:
http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/das_generalinterview_mit_dr._abdel_kader_haidara?nav_id=5427

 

Flensburg 2013/14, Gastprofessor Yaw Ofosu-Kusi aus Ghana in Flensburg

 
Prof. Dr. Yaw Ofosu-Kusi aus Ghana hatte eine Gastprofessur (DAAD) vom 1.3.2013-30.9.2014 an der Europa-Universität Flensburg inne.

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Prof. Dr. Yaw Ofosu-Kusi bei seiner Antrittsvorlesung im Audimax der EUF im Juni 2013. I Foto: Nina Paarmann


 
Im Juli 2014 schloss er damit sein drittes Semester an einer deutschen Hochschule ab. Schon im Sommersemester 2013 war er maßgeblich an der Vorbereitung der nach Ghana ausreisenden Lehramtsstudierenden der Europa-Uni Flensburg beteiligt, die im September und Oktober ein Schulpraktikum an ghanaischen Schulen in verschiedenen Einsatzorten absolvierten. Im Sommersemester 2014 gestaltete er im Rahmen des „Interdisziplinären Moduls“ ein eigenes Seminar: „Teaching Africa in Europe from an African Perspective“, das er in Absprache mit Prof. Bea Lundt durchführte, die ihrerseits ein entsprechendes Seminar anbot zum Thema „Teaching Africa in Europe from an European Perspective.“ In den beiden Lehrveranstaltungen wurden jeweils 5 Creditpoints erworben. Die Vorbereitung durch Prof. Ofosu-Kusi fand in englischer Sprache statt. Er stellte Texte und Arbeitsmaterialien von Afrikanern und Afrikanerinnen zu Themen wie allgemeine Landeskunde Westafrikas, Kolonialismus, Mentalität, Wirtschaft, Bildungssystem, Entwicklung und Zukunftsperspektiven für Westafrika zur Verfügung und diskutierte sie mit den Studierenden.
 
Für dieses Vorbereitungsseminar wurden Prof. Bea Lundt und Prof. Ofosu-Kusi im Januar 2015 mit dem Lehrpreis der Europa-Universität Flensburg ausgezeichnet für die beste forschungsorientierte Lehrveranstaltung im Master-Studiengang.
 
(Text Bea Lundt, Fotos und Layout Nina Paarmann)
 
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Prof. Dr. Yaw Ofosu-Kusi (l.) und Prof. Dr. Bea Lundt


 
Weitere Informationen zum Lehrpreis finden Sie unter „Lehre“ in diesem blog.
 
Das Foto zeigt Prof. Ofosu-Kusi mit Studierenden aus seinem Vorbereitungs-Seminar „Teaching Africa in Europe – from an african Perspective“:

 
Auf diesem Foto (v.l.): Melanie Kixmöller, Sibylle Anette Ristau, Katja Nagel, Kim Karina Roland, Merle Scheck, Prof. Dr. Yaw Ofosu-Kusi, Sarah Dreyer, Lara Matthiesen, Carolin Hinske, Leonie Kröger und Claudia Trampe

Auf diesem Foto (v.l.): Melanie Kixmöller, Sibylle Anette Ristau, Katja Nagel, Kim Karina Roland, Merle Scheck, Prof. Dr. Yaw Ofosu-Kusi, Sarah Dreyer, Lara Matthiesen, Carolin Hinske, Leonie Kröger und Claudia Trampe

 

Flensburg, August 2014: Abschied von Prof. Yaw Ofosu-Kusi 

 
Am Freitag, 1.8.2014 verabschiedeten sich die Studierenden im Rahmen des workshops von Prof. Ofosu-Kusi und seiner Frau Lydia bei einem Abendessen, an dem auch die Hochschullehrer und Hochschullehrerinnen Alice Petersen-Herrmann, Dr. Günter Rinke, Ilona Westphal sowie Prof. Lundt teilnahmen, die alle in den letzten Jahren schon mehrfach Gruppen von Studierenden nach Ghana begleitet hatten. Wir sind sehr glücklich über diese Zeit des intensiven Lernens und des Austausches. Verschiedene weiterführende Forschungsprojekte und Arbeitskontakte wurden mit Prof. Ofosu-Kusi vereinbart.
 
(Text Bea Lundt, Fotos und Layout Nina Paarmann)
 
Weitere Informationen zur Gastprofessur von Yaw Ofosu-Kusi finden Sie auch unter „Mitteilungen der Universität“ auf diesem blog.

Flensburg, Juni 2014: Die Leitung der University of Education Winneba (Ghana) besucht die Europa-Universität Flensburg 

 

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Prof. Dr. Werner Reinhart (Präsident der Universität Flensburg) und Prof. Dr. Akwasi Asabere-Ameyah (Vice-Chancellor der University of Education Winneba/ Ghana) nach der Unterzeichnung des Memorandums of Understanding.

 
Über den Besuch informiert der folgende Pressebericht auf der homepage der Universität Flensburg, zu finden unter:
http://www.uni-flensburg.de/portal-presse-und-oeffentlichkeit/pressemitteilungen/aktuelle-pressemitteilungen/pressemitteilungen-details/news/detail/News/universitaet-flensburg-und-university-of-education-in-winnebaghana-vertiefen-ihre-zusammenarbeit/?no_cache=1&cHash=d117b52a81cceb1573edadd38063b533
 
Flensburg, 16.6.2014. „Die Menge der Bachelor- und Masterarbeiten, die an unserer Universität seit 2009 über Ghana geschrieben werden, sind der beste Beweis für die Stabilität und Intensität dieser für uns strategisch wichtigen Kooperation.“ Mit diesen Worten würdigte der Präsident der Universität Flensburg, Prof. Dr. Werner Reinhart, die fünfjährige Zusammenarbeit mit der University of Education, Winneba in Ghana. In einem weiteren „Memorandum of Understanding“ haben die beiden Hochschulen am Montag (16.6.) ihre Kooperation erneuert. Der erste Vertrag dieser Art war 2009 geschlossen worden.

Auch der Präsident der University of Education, Winneba, Prof. Akwasi Asabere-Ameyah, freute sich über die Fortführung der erfolgreichen Zusammenarbeit: „Gemeinsam mit der Universität Flensburg haben wir an der University of Education ein Deutsch-Department aufgebaut. Damit ist unsere Universität  die einzige in Ghana, an der Deutsch gelehrt wird. Unsere zukünftigen Sprachlehrerinnen und Sprachlehrer sind extrem motiviert und genießen den Austausch mit den Studierenden aus Deutschland.“
 
Das Thema Lehramtsausbildung ist an der University of Education bedeutsam. Mit 50 000 Studierenden ist sie die größte Hochschule für Lehramtsausbildung in Afrika südlich der Sahara: „Das Land Ghana legt großen Wert auf eine hochqualifizierte Lehramtsausbildung. Deshalb werden Lehrer und Lehrerinnen im Land, die ihre Ausbildung auf einer der zahlreichen Lehrerakademien absolviert haben, von uns nachgeschult. Unsere Hochschule hat deshalb zahlreiche Zweigstellen überall im Land gegründet“, erklärt Prof. Akwasi Asabere-Ameyah. Er ist gemeinsam mit dem Verwaltungschef Prof. Dr. C. Y. Akwaa-Mensah sowie dem Leiter der Finanzabteilung, Theophilus Ackorlie, nach Flensburg gereist.

Die bisherige Bilanz der Kooperation der beiden Hochschulen kann sich sehen lassen: Regelmäßig absolvieren Flensburger Lehramtsstudierende ihr Schulpraktikum in Ghana, 2011, 2012 und 2013 fanden gemeinsame Tagungen in Winneba, Accra und Flensburg statt und seit März 2013 hat Prof. Dr. Yaw Ofosu-Kusi eine DAAD-finanzierte Gastprofessur inne. Er forscht u.a. zu dem Thema, was junge Ghanaer über Europa denken.
 
Mit der Erneuerung des Vertrages soll die Zusammenarbeit der Hochschulen im Bereich der Lehramtsausbildung erweitert und vertieft werden. Internationalisierung der Lehramtsausbildung, Einbeziehung des Themas Nachhaltigkeit in die Curricula und die Entwicklung eines der Phänomenta vergleichbaren Science Centers stehen ebenso auf dem Programm wie der Aufbau von Masterstudiengängen in Geschichte und Gender Studies an der Universität in Winneba.
 
Auch die Fachhochschule Flensburg hat im Februar 2014 ein „Memorandum of Understanding“ mit der University of Ecucation in Winneba geschlossen. Gemeinsam planen die drei Hochschulen eine Kooperation zum Thema „Universität in der Zukunft“.
 
(Text und Foto Kathrin Fischer, Layout Nina Paarmann)
 

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Auf diesem Foto (v.l.): Mr. Theophilus Ackorlie, Prof. Dr. Bea Lundt, Prof. Dr. Charlotte Gaitanides, Prof. Dr. Werner Reinhart, Prof. Dr. Akwasi Asabere-Ameyaw, Dr. C. Y. Akwaa-Mensah, Prof. Dr. Yaw Ofosu-Kusi l Foto: Nina Paarmann


 
Eine kurze Zusammenfassung aller Aktivitäten der vergangenen fünf Jahre guter Kooperation zwischen der Universität Flensburg und der University of Education Winneba/ Ghana zeigt die folgende PP-Präsentation: 
 
PPP Aktivities Flensburg-Winneba

(zusammengestellt von Nina Paarmann anlässlich eines Treffens der Gäste aus Ghana am 16.06.2014 mit ca. 20 Lehramtsstudierenden, die bereits ihr Schulpraktikum in Ghana absolviert haben bzw. es im Jahre 2014 machen wollen.)

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