Eine Welt Zukunftscharta

Die EU hat 2015 zum Europäischen Jahr für Entwicklung erklärt!

 
2015, so hat die EU-Kommission entschieden, soll das „Europäische Jahr der Entwicklung“ werden. Das Informationsnetzwerk „europe direct“ erläutert: „Ziel ist es, die Bürger über die Entwicklungszusammenarbeit der EU und der Mitgliedstaaten zu informieren, sie unmittelbar einzubeziehen und das Bewusstsein für den Nutzen der Entwicklungszusammenarbeit nicht nur für die Empfänger, sondern auch für die Unionsbürger zu schärfen. Im Mittelpunkt des Europäischen Jahres steht eine umfassende unionsweite Informations- und Kommunikationskampagne, die durch Maßnahmen der Mitgliedstaaten ergänzt wird. Beteiligen können sich außerdem die Zivilgesellschaft, Jugendorganisationen, Sozialpartner, der private Sektor und natürlich regionale und lokale Gebietskörperschaften.“
 
Der Text der Erklärung findet sich unter: http://www.europabuero.info/news_details.php?cont_id=1938&scr1=87&scr2=146&la=de
 
Weitere Informationen hierzu finden Sie auch unter weblinks auf diesem blog.

Die Eine Welt Zukunftscharta:

https://www.zukunftscharta.de/ecm-politik/zukunftscharta/de/home/news/single/id/1048
 
„Die finale Version der Zukunftscharta „EINEWELT – Unsere Verantwortung“, an der Bürgerinnen und Bürger, Vertreterinnen und Vertreter von Nichtregierungsorganisationen, der Kirchen, aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Kommunen und Ländern über ein halbes Jahr gearbeitet haben, ist online.
 
Entwicklung beginnt bei uns in Deutschland – das ist eine der zentralen Botschaften. Die Zukunftscharta basiert auf der Erkenntnis, dass sich Entwicklungspolitik heute wie ein roter Faden durch alle Politikfelder und alle Lebensbereiche zieht – und daher uns alle angeht. Das bedeutet auch: Wir alle können einen Beitrag leisten, im Großen, wie auch im Kleinen.
 
Die Erkenntnisse und Ziele dieser Zukunftscharta sind das Produkt eines breiten und intensiven Dialogprozesses. Dieser wurde von Anfang an durch fünf Themenpatinnen und Themenpaten als anerkannte Entwicklungsexperten begleitet. Sie haben den Text gemeinsam mit einem Redaktionsteam des BMZ kontinuierlich auf Basis der vielen Diskussionsbeiträge, Kommentare und Änderungsvorschläge weiterentwickelt und nun fertiggestellt. Insgesamt acht Handlungsfelder stehen im Zentrum der Zukunftscharta:

  • Ein Leben in Würde weltweit sichern
  • Natürliche Lebensgrundlagen bewahren und nachhaltig nutzen
  • Wirtschaftswachstum mit Nachhaltigkeit und menschenwürdiger Beschäftigung verbinden
  • Menschenrechte und gute Regierungsführung fordern und fördern
  • Frieden schaffen, menschliche Sicherheit stärken
  • Kulturelle und religiöse Vielfalt respektieren und schützen
  • Innovationen, Technologien und Digitalisierung für transformativen Wandel nutzen
  • Die neue globale Partnerschaft und Multi-Akteurspartnerschaften für die Umsetzung entwickeln

 
Nun wird es darum gehen, die Handlungsfelder der Zukunftscharta mit Leben zu füllen. Sie soll ein starker Beitrag für das Entwicklungsjahr 2015, in dem neue Ziele für nachhaltige Entwicklung verabschiedet werden – und darüber hinaus – sein. In einem ersten Schritt wird die Zukunftscharta beim EINEWELT-Zukunftsforum am 24. November in Berlin offiziell an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel übergeben.“
 
(Text: https://www.zukunftscharta.de/ecm-politik/zukunftscharta/de/home/news/single/id/1048)

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