Vorträge und Tagungen 2018

Juli 2018: Vortrag von Prof. Lundt auf dem „Leeds International Congress on the Study of the Middle Ages 2018“ in Leeds, England

Auf dieser Konferenz versammeln sich jährlich ca. 2000-3000 Expert*innen verschiedener Fächer aus aller Welt in der englischen Universitätsstadt Leeds. Im Mittelpunkt der Tagung standen seit dem letzten Jahr die Themen Globality, Diversity, Gender. Unter den zahlreichen Sektionen waren auch viele über afrikanische Themen, vor allem über Äthiopien. Bea Lundt referierte in einem von zwei Panels zu der Internationalen Erzähltradition „The Sept Sages“, die sie schon in ihrer Habilitationsschrift und seither in verschiedenen Aufsätzen thematisierte.

Auf die offizielle homepage des „International Medieval Congress 2018“ gelangen Sie über den folgenden link: https://www.leeds.ac.uk/ims/imc/imc2018.html

 

Juni 2018: Vortrag von Prof. Lundt auf der Konferenz „African Connections“ zum Thema: „Entangled Colonial Memories.“ Cooperation of Teacher-Students of History in Winneba (Ghana) and Berlin (Germany) in an exchange-project about traces of colonialism

an der Universität Leipzig, 27. – 30.06.2018

Die Zweijahrestagung der „Conference of the African Studies Association in Germany“ wurde durchgeführt in Kooperation mit dem „Institut für African Studies“ und dem „Center für Area Studies“ an der Universität Leipzig.

Christel Adick (University of Bochum) und Kirstin Grosse Frie (University of Halle-Wittenberg) organisierten das Panel zu „African-German Cooperation in Higher Education between Aid and Trade“. Neben den Organisatorinnen referierten ebenfalls Ina Gankam Tambo und Erika Tchatchouang (beide Université Protestante d’Afrique Centrale, Yaoundé, Cameroon) und Annette Scheunpflug (University of Bamberg). Bea Lundt (Free University of Berlin) stellte in ihrem Vortrag das laufende Projekt: „Entangled Colonial Memories“. Cooperation of Teacher-Students of History in Winneba (Ghana) and Berlin (Germany) in an exchange-project about traces of colonialism“ vor. (Zum Projekt siehe auch Projekte und Events 2017 sowie Projekte und Events 2018 in diesem blog.)

Das Programm der Tagung sowie weitere Informationen zur Registrierung finden Sie auf der Internetseite der Vereinigung für Afrikawissenschaften in Deutschland (VAD) e.V. unter https://vad-africanconnections.de/programme/panels-2/

 

Juni 2018: Vortrag von Prof. Lundt „zum Männlichkeits-Modell des afrikanischen Unabhängigkeitskämpfers und ersten Präsidenten Ghanas, Kwame Nkrumah (1909-1972)“ 

Auf der Konferenz „Zur historischen Erforschung von Männlichkeit. Perspektiven auf ein Forschungsproblem“, Kulturwissenschaftliches Institut Essen, 21.-22.06.2018

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Bea Lundt bei ihrem Vortrag „zum Männlichkeits-Modell des afrikanischen Unabhängigkeitskämpfers und ersten Präsidenten Ghanas, Kwame Nkrumah (1909-1972)“ I Foto: Nina Paarmann

 

 

März 2018: Teilnahme von Prof. Lundt an der DAAD-Konferenz zu „Regionalkompetenz Afrikastrategien für Hochschulkooperationen“

12.-13.März 2018, Gustav-Stresemann-Institut e.V. Bonn

Tagungsankündigung (Text der Seite entnommen):

„Lange galt Afrika als der „vergessene Kontinent“, der allenfalls durch Kriege,
Epidemien und Hungerkatastrophen in den Blick der deutschen Öffentlichkeit rückte. Das hat sich im letzten Jahrzehnt entscheidend geändert. Nicht zuletzt das Engagement von Schwellenländern, allen voran China, in Wirtschaft und Wissenschaft hat zu einer neuen Wahrnehmung Afrikas als eines Kontinents der Chancen geführt. Afrika ist ein facettenreicher Kontinent. Unterschiedliche Kolonialgeschichten, eine Vielzahl von Sprachen, die ungleiche Verteilung von Bodenschätzen und Rohstoffen machen einen vereinheitlichenden Zugang zum Kontinent kaum möglich. Das BMBF und der DAAD haben bereits 2014 Afrikastrategien verabschiedet, die der Vielfalt von Bedingungen, Chancen, aber auch Problemen Rechnung tragen.
Im Seminar werden diese Strategien als Ausgangspunkt gewählt. Wie viele der gesteckten Ziele konnten erreicht werden? Welche Grundannahmen haben sich nicht bewahrheitet und wo besteht noch Handlungsbedarf? Diese und weitere Fragen werden praxisnah erläutert. Außerdem soll ein Ausblick auf die Zukunft deutsch-afrikanischer Hochschulkooperationen gegeben werden.“

(Text: https://www.daad-akademie.de/seminare-und-workshops/seminare/de/57662-afrikastrategien-01/)

Das Programm finden Sie auf der entsprechenden Internetseite des DAAD sowie hier zum download: Programm_Afrikastrategien

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